Übergangszentrum Filzfabrik Worb

Im Mai 2017 wurde das neue Übergangszentrum in umge-bauten Räumen der Filzfabrik Worb in Betrieb genommen. In der Zwischenzeit sind 60 syrische Flüchtlinge, darunter 40 Kinder, eingezogen. Sie sind besonders gesundheitlich beeinträchtigt und lebten nach der Flucht in Zeltlagern in Libanon, teils über Jahre hinweg. Diese Menschen erhalten im Rahmen des «Resettlement»-Programms des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) in der Schweiz Asyl. Das Ziel ist eine rasche Integration, Selbständigkeit und gezielte Massnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation.

Wöchentlich malen 3 dipl. Kunsttherapeutinnen das Vereins mit den Kindern und Jugendlichen vor Ort in zwei Gruppen. Dazu wird jeweils ein Malatelier im Kinderzimmer eingerichtet.

Das Personenorientierte Malen fördert das Selbstvertrauen der Kinder und das Vertrauen in die fremde Umwelt. Es aktiviert Ressourcen und Selbstheilungskräfte und bietet die Möglichkeit, sich gestaltend auszudrücken. Anstelle des Gefühls von „ausgeliefert sein“ und den Lähmungsgefühlen, soll das Erleben der eigenen Selbstwirksamkeit treten. Und – das Malen soll Raum schaffen für Geborgenheit, für eigene Geschichten, für Gemeinschaft, ihnen für einen Moment ein Stück Kindheit zurückgeben.